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Mittwoch, 02. November 2005

selbstmörder sind auch nur weltverbesserer

Von drjekyllmrhyde, 15:22

das leben ist ja hart. wissen wir alle schon mindestens seit dem wir eingeschult wurden. aber so hart, dass es nicht mehr geht?

ich meine, alles ist vertretbar jeder grund berechtigt. doch sollte man doch unterscheiden zwischen; richtiges problem und nebensächlich.

wenn man sich umbringen will, nur weil man nicht den kerl haben kann den man will, ist das vielleicht der gedanke von jemandem der im innern noch ziemlich unreif ist.

hat man aber einen richtig driftigen grund , ist umbringen verständlich , doch macht man es sich damit nicht zu leicht? ist das nicht einfach egoistisch? wenn man blogs liest die vollgestopft sind, mit selbstmordgedichten und den grund dafür nicht kennt ist das nicht sonderlich erfüllend. man sitzt am computer und liest gedichte oder texte oder was weiss ich von anderen menschen die sich im nächsten moment umbringen könnten. irgendwann interessiert es einen nicht mehr und man klickt weg. doch ist es so leicht? schnell wegsehenals irgendjemandem zu helfen? nein ist es nicht.

niemand will dass irgendwer , auch wenn man denjenigen nicht kennt, von dieser welt verschwindet. diese menschen wären vielleicht potentielle weltverbesserer gewesen und dann sieht man zu wie sie sich vor züge werfen , von brücken springen oder sich kugeln durch den kopf jagen?

warum? hat man angst, angst davor einem menschen zu helfen? o meine göttin , wie abstrakt die welt doch ist.

hmm.

thats the way the life goes - really??